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Das war Nepal!

Unser Aufenhalt hier nähert sich dem Ende, in ein paar Stunden sitzen wir in einem Flugzeug nach Indien. Zeit für eine Zusammenfassung.

Nepal war für uns ein guter Einstieg in die asiatische Welt. Den Kulturschock am Anfang haben wir schnell überwunden und fühlen uns schon beinahe heimisch. Das Schönste an Nepal ist für uns eindeutig die Natur. Nepal hat wunderschöne Berglandschaften, tolle Täler und Flüsse. Generell fließt Wasser überall, das Land hat laut Flughafenbeschilderung die zweitgrößten Wasservorräte der Welt. Das merkt man recht schnell, wenn man Kathmandu verlässt. Allein der Weg durch die Berge wird stets von Flüssen begleitet. Der Chitwan Nationalpark war sehr schön, nah an der Natur und ein guter Erholungsort nach der schmutzigen, lauten und hektischen Hauptstadt. Doch am besten gefallen hat uns Pokhara, hier ist mehr los als im Nationalpark, aber der große See strahlt eine wunderschöne Ruhe und Gemütlichkeit aus. Wir ärgern uns ein bisschen, dass wir kein Trekking gemacht haben, aber so haben wir wenigstens einen Grund irgendwann einmal wieder zu kommen!

Die Nepalesen wirken wie eine Mischung aus Chinesen und Indern (logisch, bei dieser Lage). Tuncay wurde des öfteren für einen Einheimischen gehalten und auf nepalesisch angesprochen! 🙂 Wir haben die Menschen durchweg als sehr freundlich kennengelernt. In den meisten Gegenden, die wir kennengelernt haben, ist das Leben sehr einfach. Es gibt zentrale Wasserstellen, an denen sich alle treffen, ihre Wäsche und sich waschen, Wasser holen und religiöse Rituale abhalten. Überhaupt sind die Nepalesen sehr spirituell und religiös, an jeder Ecke findet man kleine Andachtstellen, an denen Opfergaben liegen. Meist sind es Blumen, farbiges Pulver und Räucherstäbchen. Diese Düfte ziehen dann durch alle Gassen und erschaffen eine sehr spirituelle Atmosphäre. Die Blumen werden auch auf den Kopf gelegt und bringen Glück. Die Männer sind eher modern gekleidet, Frauen hingegen tragen vermehrt traditionellere Gewänder, die aussehen wie indische Saris.

Als Tourist kann man hier recht günstig leben. Das günstigste Hostelzimmer, in dem wir übernachtet haben, kostete 2,50€, das teuerste 6€ die Nacht. Sie waren einfach und zweckmäßig. Abends wird der Strom in der ganzen Stadt abgestellt, aber die Gasthäuser sind mit Generatoren ausgerüstet. Internet gibt es nahezu überall, in jedem Cafe, Restaurant und Hotel. Mal schneller, mal langsamer. Aber eher langsamer 😉 Essengehen hat uns zusammen meistens ca. 3-4€ gekostet, eine Taxifahrt von 30 Minuten kostet 2-3€. Hartnäckiges Handeln ist ein Muss, die Händler haben zu Beginn oft bis zu dreimal so viel verlangt, wie wir am Ende gezahlt haben.

Würden wir nun zurück nach Hause fahren, wären wir traurig Nepal zu verlassen. Es hat uns hier gefallen, wir hätten gern noch mehr von den Bergen und kleinen Dörfern gesehen. Aber so haben wir wenistens einen Grund irgendwann zurück zu kommen. Doch wir haben nun das nächste spannende Land vor uns, welches uns den Abschied einfacher macht. Mal schauen, was uns Indien von sich zeigen wird.

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Comments

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    • Fabienne Benz
    • 11. November 2013
    Antworten

    Coole Berichte und auch schöne Bilder. Die Frau und der Mann wo so viel schweres tragen sind echt beindruckend
    Ihnen noch viel Spaß bei ihrer Weltreise

      • Tuncay
      • 26. November 2013
      Antworten

      Vielen Dank 🙂

    • Laura
    • 2. November 2013
    Antworten

    Tolle Bilder, tolle Berichte 🙂
    Es ist großartig euch 2en auf diesem Weg ein bisschen Folgen zu können. Ein bisschen Neid ist auch dabei.
    Mama ist total begeistert und guckt regelmäßig auf eure Seite 😉

    Ganz liebe Grüße auch von Mama und Papa!

      • Elena
      • 5. November 2013
      Antworten

      Das ist schön zu hören 🙂 Ganz liebe Grüße an alle!

    • Jana
    • 1. November 2013
    Antworten

    Der Typ mit den Paketen ist ja krass auf dem letzten Foto. Ich bin ganz schön neidisch bei euren vielen Erlebnissen

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