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Rumhängen im Paradies

Während wir diesen Artikel schreiben, schaukeln wir gemütlich auf unserer Hängematte. Thailand – das Inselparadies, in dem die Zeit irgendwie verloren geht.

Drei Wochen sind wir nun schon hier. Noch in Delhi lernten wir Giti und Christoph kennen, ein nettes Paar aus Hessen, die ähnliche Pläne hatten. Nach vier Wochen Indien wollten auch sie nach Thailand. Wir hatten also viel zu erzählen, freundeten uns an und beschlossen ein Stückchen gemeinsam zu reisen.

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Nach zwei Nächten in Bangkok ging es mit dem Nachtbus Richtung Süden. Die Provinz Krabi war unser erstes Ziel, der Strand von Ao Nang überzeugte uns aber noch nicht ganz. Deshalb machten wir am nächsten Tag eine Inseltour. Wir hatten wettertechnisch Glück, denn es war zuvor recht regnerisch und wolkig und so besuchten wir tatsächlich Traumstrände, wie man sie aus Reisekatalogen kennt.

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Mit der Fähre ging es anschließend nach Ko Phi Phi, der wohl schönsten Insel der Andamanensee. Sie überzeugt vor allem durch ihr Größe (keine motorisierten Fahrzeuge, keine richtigen Straßen) und ihre außergewöhnliche Form. Hier bewegen sich die Menschen mit dem Fahrrad fort und statt einer Klingel rufen sie ganz sanft ‚Piep Piep‘ – sehr sympathisch. Nach langer Suche fanden wir eine günstige Unterkunft – Bungalows am Berghang mit perfektem Blick auf die Bucht mit ihren schroffen Felsen. Einziger Haken: Unzählige Stufen, die uns immer wieder zur Verzweiflung brachten. Die Insel hatte vor allem Party-Publikum, nachts schallte aus jeder Bar ein anderer Beat. Oben an unseren Bungalows wurden sie alle eins. Auf einer weiteren Tour bekamen wir die Nachbarinseln zu sehen, unter anderem Ko Phi Phi Lee mit der Maya Bay. In dieser Bucht wurde der Film „The Beach“ gedreht. Abgesehen von den unzähligen Touristen mit ihren Booten ist dieser Ort wirklich ein Traum. Glasklares Wasser, traumhafte Felsen und der Dschungel im Hintergrund.

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Da der Wetterbericht nichts Gutes voraussah, fassten wir den Entschluss, es mit der anderen Küste, dem Golf von Thailands zu versuchen und machten uns auf den Weg nach Ko Samui. Dort verbrachten wir einige Tage am Strand, insgesamt war es uns aber zu sehr auf Pauschalurlauber ausgerichtet.

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Deshalb ging es weiter auf die etwas kleinere Insel Koh Phangan, berühmt für ihre legendären Vollmond-Parties. Wir suchten uns eine Unterkunft an einem etwas abgelengenen Strand in Haad Salad – alleine der Name machte diesen Ort auf Anhieb sympathisch. Hier sind wir immernoch, genießen unsere kleine Hütte mit Hängematte vor der Tür, den idyllischen Strand und das gute Essen des Restaurants unserer Unterkunft. Hier gibt es den besten Tofuburger seit langem, köstliches Thaifood und frischen Salat, was auch sonst in Haad Salad!

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Natürlich haben wir uns auch die berühmte Fullmoonparty nicht entgehen lassen. Ein Strand voll mit feierwütigen jungen Leuten, Alkohol in Eimern und bunte Bemahlungen mit Neonfarben. Insgesamt nicht ganz unser Ding, aber trotzdem ein spaßiger Abend, vor allem da wir ja zu viert waren.

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Der thailändischen Küche eilte ihr Ruf voraus. Das beste Essen in ganz Asien sollte es hier geben. Bis jetzt war es uns etwas fleischlastig, aber durchaus lecker. Meist gibt es Reis oder Nudeln mit verschiedenem Gemüse. Verschiedene Currysorten, gegrillte Spieße und frische Fruchtshakes bieten für jeden Geschmack einen Genuss. Tuncay hat hier das schärfste Essen seines bishergen Lebens gegessen und hat sehr gelitten 😉 Aber ehrlich gesagt… die indische Küche mochten wir lieber, die war für uns Vegetarier vielfältiger und irgendwie exotischer. Die Menschen sind meist freundlich, aber sehr temperamentvoll. Die thailändische Sprache ist spannend, die laute werden immer sehr lang gezogen und hören sich an wie Katzenlaute. Männer sind oft schwer von Frauen zu unerscheiden, und das dritte Geschlecht ist ziemlich stark vertreten. Thaimassagen werden an jeder Ecke lauthals angepriesen („Tha-Massaaaaaa“), dabei wird der ganze Körper wieder zurecht gerückt 😉 Entspannend ist das erst im nachhinein.

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Bis jetzt haben wir leider das Gefühl, vom „richtigen“ Thailand noch nicht viel gesehen zu haben. Die Inseln sind einfach optimal auf (europäische) Touristen ausgerichtet. Aber das war es ja auch was wir wollten – entspannen am Strand. Wir werden auf dem Weg nach Malaysia versuchen, die Touristenpfade etwas hinter uns zu lassen und ein bisschen mehr Kultur zu entdecken. Aber nach Australien kommen wir eh wieder zurück nach Bangkok und vielleicht nehmen wir uns dann noch etwas Zeit für den Norden Thailands…

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Comments

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    • Laura Laura Neumann
    • 25. Dezember 2013
    Antworten

    Frohe Weihnachten Ihr Lieben :))
    Wie im Katalog! Wir sind allesamt neidisch und brechen beim Angucken der Bilder in „ohhh“s und „ahhh“s aus 😉
    Ganz Liebe Grüße aus Klennow!
    Barbara, Micha und Laura <3

      • Elena
      • 26. Dezember 2013
      Antworten

      Hehe 🙂 Vielen Dank, wir wünschen euch auch frohe Weihnachten! Habt schöne Feiertage zusammen 🙂

    • Inga Heidorn
    • 20. Dezember 2013
    Antworten

    Halli hallo ihr zwei,ich bin begeistert von den Texten und den Fotos es liest sich lebendig und finde es toll das ihr uns dran Teil haben lasst.Wünsche euch noch ne schöne zeit und besinnliche Feiertage.Lieben Gruss von Inga u Michael Heidorn

      • Elena
      • 6. Januar 2014
      Antworten

      Danke ihr lieben, ich hoffe ihr hattet eine schöne Weihnachtszeit. Happy new year 🙂

    • heinz u.gerda
    • 20. Dezember 2013
    Antworten

    sehr schöne bilder von thailand die wir gesehen haben
    da könnte man neidisch werden.
    am schönsten hat uns tuncay seine neue eroberung gefallen,
    auch jürgen war sehr begeistert!

    • Ina
    • 20. Dezember 2013
    Antworten

    Unglaublich schöne und traumhafte Bilder.
    Tuncay du bist so braun geworden 🙂

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