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Ein feucht-fröhliches Ereignis – Das Songkran-Fest in Bangkok

Bangkok, die Dritte.

Wieder einmal in Bangkok, kamen wir gerade rechtzeitig zum größten Fest des Landes, dem traditionellem Neujahrsfest Songkran. Ursprünglich haben jüngere Menschen die älteren geehrt, in dem sie ihnen kleine Mengen Wasser über die Hände gegossen haben. Über die Jahre ist das ganze etwas ausgeartet und besonders in der Touristengegend um die Khaosan Road findet vier Tage lang eine regelrechte Wasserschlacht statt, bei der kein Höschen  trocken bleibt. Das Wasser kommt von überall: aus kleinen Mickey Mouse Pistolen, riesigen Wasserwerfern die eher einem Maschinengewehr ähneln und wenn gerade nicht besseres zur Verfügung steht, nimmt man auch mal mit einen großen Eimer vorlieb. Eine besonders gemeine Idee ist es, Eiswasser zu benutzen. Das schockt sogar noch triefnasse Passanten. Das Wasser, ebenso wie eine schmierige Talkmasse, die auf die Wangen gestrichen wird, sollen Glück bringen. Deshalb erntet man keinen Zorn, wenn man einen trockenen Thai mit einem Eimer Wasser übergießt, sondern ein zaghaftes aber nettes Dankeschön.

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Jana und Nico, die gerade in Thailand Urlaub machen, kamen gerade rechtzeitig nach Bangkok. Zusammen haben wir die Stadt erkundet und uns durch das nasse Treiben gekämpft.

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Ja Bangkok ist nett, hier kann man gut etwas Zeit verbringen. Aber es ist nun mal auch eine asiatische Großstadt, die Temperaturen sind nicht gerade die angenehmsten (beim Sonkran-Fest aber durchaus auszuhalten) und es riecht oft übel. Dass wir so oft hier landen würden hätten wir nicht gedacht und ist auch eher anderen Gründen zu verdanken. Die Flüge sind zum Beispiel unglaublich günstig. Also, Bangkok, nimm es uns nicht übel, aber wir hoffen das ist unser vorerst letzter Besuch bei dir.

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